Mit Costa Luminosa unterwegs

28.10. - 04.11.2017

53 Personen waren mit NKG und Costa auf großer Kreuzfahrt von einem Highlight zum nächsten.

Costa Luminosa

Bericht von Harald Stocker

Im großen NKG Bus brachte uns Zeljko via Innsbruck - Brenner - Verona sicher in den Hafen von Venedig. Check-in, Kabinenbezug, Schiff erkunden und Notfallübung mitmachen. Wir starteten um 17h30 am Markusplatz (bald nicht mehr erlaubt) vorbei in See. 18h30 gab es das 1. Abendessen an Bord. Es dauert etwas, bis man sich auf dem riesigen Schiff auskennt. Und dran denken - die Uhr um 1 Stunde zurück stellen.

Nach dem umfangreichen Frühstück weitere Erkundungen auf dem Schiff. Das Meer ist wunderbar ruhig, die Sonne scheint. Ankunft am Nachmittag in Brindisi (Italien). Wir sind mit dem Shuttle in die Stadt gefahren, haben einen Rundgang durch die Altstadt gemacht und gemütlich etwas getrunken. Einige Gäste waren mit der Pferdekutsche unterwegs, andere bei einer Bustour, einige blieben an Bord. Jeder wie er möchte! Typischer Ablauf des Abends auf dem Schiff: Aperitiv an der Bar, Abendessen, Digestif an der Bar, sich von der Show begeistern lassen, Live Musik genießen oder im Casino Geld verspielen.

Ein Tag auf See. Es war leider etwas unruhig - nur leicht, trotzdem ging es ein paar Wenigen nicht so gut an dem Tag (vielleicht lags auch an dem langen Aufenthalt an einer der Bars am Abend vorher). Lustig war es im großen Whirlpool im Samsara Spa, der sich zu einem stürmischen Wellenbad entwickelte. Mir hats Spaß gemacht! Und dran denken - die Uhr um 1 Stunde vorstellen!

Kalimera! Die Spannung steigt. Wir laufen in Piräus, dem Hafen von Athen ein. Alle sind auf verschiedenen Ausflügen unterwegs. An dem Tag kam in Athen das olympische Feuer aus Olympia an und entsprechend viel Wirbel war in der Stadt. Wir genossen einen Panoramaausblick auf die Stadt und die Akropolis und verbrachten etwas Zeit in der Altstadt. Leider zu kurz. Athen - wir kommen wieder!

Der griechischen Küste entlang fahren wir in den kleinen, fast unbekannten Hafen von Katakolon ein. Der kleine Ort lebt fast nur vom Tourismus durch die Kreuzfahrtschiffe und ist bester Ausgangspunkt für die Erkundung von Olympia, dem Heiligtum des Zeus auf der Halbinsel Peloponnes. Hier war der Austragungsort der Olympischen Spiele der Antike. Viele haben einen geführten Ausflug unternommen, andere sind mit einem Zügle an der Küste entlang gefahren. Weinproben, griechische Folklore, Sirtaki und ein paar zerbrochene Teller gehörten auch dazu. Und dran denken - die Uhr mal wieder umzustellen (1 Std. retour)... wer soll sich da noch auskennen?

Darauf haben sich alle gefreut. Mittags fahren wir in Montenegro in den riesigen Fjord von Kotor ein. Zwei Stunden dauert das Manöver bis nach Kotor. Wir werden mit Tenderbooten ausgeschifft - leider geht das nur sehr schleppend voran. Kotor überwältigt! Eine bezaubernde Altstadt und eine eindrucksvolle Stadtmauer (UNESCO-Weltkulturerbe). Langsam gehen die Lichter in der Altstadt an und es wurde richtig kitschig malerisch schön. Ich war vor Jahren schon in Montenegro und begeistert von der landschaftlichen Schönheit und den alten Städtchen.

In der Nacht fahren wir kreuz und quer durch die zahlreichen Insel nach Split. Wir sehen aber davon nicht viel - irgendwann sollten wir ja mal schlafen. Wir machen eine Küstenfahrt mit dem Bus, wären auf ein Boot umgestiegen (das Wetter hat es leider nicht zugelassen) und durften kroatische Spezialitäten probieren. Schön und interessant war es! Den Besuch von Split mussten wir leider wegen starkem Regen abbrechen. Schade - aber wir kommen ja wieder! Heute heißt es schon "Koffer packen" und bis Mitternacht vor die Kabine stellen. Die abwechslungsreiche und schöne Fahrt ist bald zu Ende.

Buongiorno Venezia! Wir laufen in Venedig ein. Welch eine prachtvolle Stadt! Um 10h00 sind wir schon im Bus und Attila bringt uns wieder sicher nach Hause. Ein Dankeschön an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht mit so netten Gästen unterwegs zu sein und ich hoffe, dass alle schöne Erinnerungen mit nach Hause nehmen konnten. Harald Stocker/November 2017